Botwinow will verpatzte WM vergessen machen

"Bei der WM habe ich mich geplagt und keine guten Resultate geschafft, jetzt geht alles wie selbstverständlich." Michail Botwinow, dessen Formkurve vor den Langlauf-Bewerben in Lahti wegen einer Erkältung einen Knick bekommen hatte, geht im Weltcup wieder alles viel leichter von der Hand.
Nach seinem zweiten Rang in Kawgolowo greift er am Samstag im nordischen Mekka am Holmenkollen nach dem Sieg im 50 km-Rennen (klassische Technik).
Botwinow hat in Oslo bereits mehrere Podestplätze erreicht, herausragend war der Sieg vor zwei Jahren vor Superstar Björn Dählie. Auch diesmal hat der 33-jährige Wahl-Salzburger Großes vor. "Die Form passt wieder, wenn es auch mit dem Wachs klappt, bin ich optimistisch", sagte der WM-Dritte von Ramsau. Die Wachsfrage könnte entscheidend sein, denn bei Temperaturen im Null-Grad-Bereich war Neuschnee angesagt.
Das ÖSV-Team ist am Wochenende dreigeteilt. Botwinow und Gerhard Urain, der um einen Platz in der Roten Gruppe der besten 30 im Weltcup kämpft, starten am Samstag in Norwegen. Achim Walcher, Christoph Sumann und Marc Mayr bestreiten am Sonntag den 33. Engadiner Skimarathon und Christian Hoffmann führt das Aufgebot des Bundesheeres bei den Militär-Weltmeisterschaften in Vermont an. In den USA starten weiters Alexander Marent, Johannes Eder und Jürgen Pinter mit dem Ziel, die Rolle des Langlaufs als "besonders geförderte Sportart" im Heer mit guten Ergebnissen zu festigen.
