Kuerten siegte in Acapulco, Titel auch an Davenport, Coetzer

Greg Rusedski feierte am Sonntag in San Jose seinen ersten Turniersieg seit 16 Monaten. Der Brite schlug Andre Agassi in nur 59 Minuten ganz klar mit 6:3 und 6:4. Turniersiege gab es auch noch für Gustavo Kuerten und Juan Carlos Ferrero bei den Herren sowie für Amanda Coetzer und Lindsay Davenport bei den Damen.
Greg Rusedski sorgte am Sonntag in San Jose mit einem klaren 6:3,6:4-Sieg über Australian Open-Sieger Andre Agassi für eine Überraschung. Der Brite feierte seinen ersten Sieg auf der ATP-Tour seit Wien 1999 bzw. danach dem Grand-Slam-Cup und stufte diesen Erfolg an zweiter Stelle hinter seinem Finalsieg im Pariser Hallenturnier 1998 über Pete Sampras ein. "Andre in zwei Sätzen zu schlagen zeigt, dass ich mit den Besten mitspielen kann. I'm back", freute sich Rusedski, der im Champions Race 2001 auf Rang sieben vorstieß.
Rusedski hatte schon davor in diesem Jahr ansteigende Form bewiesen, immerhin bezwang er heuer auch schon Gustavo Kuerten, Marat Safin und Lleyton Hewitt. "Ich wollte wirklich einen Titel gewinnen. Das vergangene Jahr war ziemlich miserabel und meine Karriere sah aus, als existiere sie nicht", sagte der in Kanada geborene Greg. "Wenn ich so weiterspiele, kann ich jeden auf der Welt schlagen." Für Agassi, der im zwölften Match des Jahres die erste Niederlage erlitten hat, war das Service von Rusedski der Schlüssel zur Niederlage. "Greg ist ein Spieler, der auf den Platz kommen und so gut aufschlagen kann, dass ein Breakball gegen dich wie ein Satzball sein kann", drückte es Agassi aus.
In Acapulco feierte Gustavo Kuerten den zweiten Titel in Folge. Eine Woche nach dem Sieg in Buenos Aires besiegte der Brasilianer den Spanier Galo Blanco 6:4,6:2. "Das sieht einfach aus, aber es war ein intensives Match", sagte Kuerten nach Empfang des 130.000-Dollar-Schecks (138.844 Euro/1,91 Mio. S). Im Damenturnier am selben Ort sicherte sich Amanda Coetzer durch ein 2:6,6:1,6:2 über Jelena Dementjewa die Rückkehr unter die Top Ten, obwohl ihre Gegnerin nach dem in 27 Minuten gewonnenen ersten Satz schon unbesiegbar ausgesehen hatte.
In Scottsdale holte auch Lindsay Davenport ihren zweiten Turniersieg in diesem Jahr. Sie fertigte Seles-Bezwingerin Meghann Shaughnessy 6:2,6:3 ab. Sie holte damit jenen Titel nach, der ihr im Vorjahr auf Grund höherer Gewalt verwehrt geblieben war. Damals hatte das Endspiel zwischen ihr und Martina Hingis wegen Regens abgesagt werden müssen.
