EU kauft weitere 1.131 t österreichisches Rindfleisch an

Die EU hat den Ankauf von insgesamt 34.612 t Fleisch beschlossen: Davon kamen 17.305 t aus Spanien, 10.951 t aus Italien und 4.566 t aus Frankreich. Aus Österreich kommen 1.131 Tonnen Rindfleisch.
Die EU hat am Freitag beschlossen, weitere 1.131 Tonnen Fleisch von österreichischen Stieren, das am Markt nicht absetzbar ist, zur Einlagerung anzukaufen. Vor einer Woche hatte Agrarminister Wilhelm Molterer bekannt gegeben, dass 3.000 t Fleisch aus Österreich in die sogenannte Intervention gegangen seien. Bei einem Preis von rund 2.000 Euro je Tonne hat die EU damit für den Ankauf von gut 4.000 t österreichischem Fleisch rund 110 Mill. S ausgegeben.
Die Intervention wird zur Gänze von der EU gezahlt und ist vom derzeit so umstrittenen Programm zum Ankauf von Fleisch älterer Kühe (über 30 Monaten) getrennt. In die Intervention wird ausschließlich Fleisch von Stieren genommen. Die Intervention ist für die EU verpflichtend, wenn der Preis unter einen bestimmten Wert fällt, vorher geschieht sie auf freiwilliger Basis.
Am Freitag hat die EU insgesamt den Ankauf von 34.612 t Fleisch beschlossen. Davon kamen 17.305 t aus Spanien, 10.951 t aus Italien und 4.566 t aus Frankreich. Aus Dänemark (65 t), Belgien (40 t) und Deutschland (10 t) wurden nur geringfügige Mengen zugekauft.
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