"Annäherung", aber noch keine Einigung

In der Frage eines möglichen Einstiegs der "Energie Allianz" bei der oberösterreichischen Landesgesellschaft Energie AG kam es am Dienstagnachmittag bei einem Stromgipfel im Linzer Landhaus zu einer "Annäherung", aber noch zu keiner Einigung.
An dem Gipfel nahmen sowohl die Vertreter der oberösterreichischen Landtagsfraktionen als auch der Länder Wien und Niederösterreich sowie der Stadt Linz teil. Die Energie Allianz besteht aus der niederösterreichischen EVN, der Wienstrom und der Linz AG (früher ESG). Die Allianz gilt als einer der möglichen Interessenten für den zum Verkauf stehenden Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie der Energie AG.
Offen seien, so hieß es nach dem Gipfel, vor allem noch Fragen der Standortgarantie im Fall des Einstiegs der Energie Allianz bei der Energie AG, ebenso Fragen einer allfälligen Erweiterung der Allianz und damit zusammenhängend der Sperrminoritäten. Nach wie vor geht es auch um die noch offene Frage einer Fusion von Energie AG und Linz AG.
Unabhängig von der "Annäherung" zwischen Energie Allianz und Energie AG sollen aber, was die Übernahme von 25 Prozent plus einer Aktie der oberösterreichischen Landesenergiegesellschaft anlangt, auch mit dem Verbund weitere Gespräche geführt werden.

