Rätsel um Formschwankungen des Kärntners gelöst

Das Rätsel um die Formschwankungen des Kärntners Christian Mayer im alpinen Ski-Weltcup scheint gelöst: Bei einer genauen Blutuntersuchung stellte sich heraus, dass der 29-Jährige an einer chronischen Bakterieninfektion, an Helicobacter-Bakterien im Magen sowie am Pel-Ebstein-Fieber - auch bekannt als Pfeiffersches Drüsenfieber - leidet.
"Ich dürfte mir das ganze wohl schon 1992 oder 1993 bei den ersten Rennen in Korea eingefangen haben, seither habe ich damit zu kämpfen", meinte Mayer, "dazu kamen noch einige übergangene Grippen. So lässt sich auch erklären, warum ich einige Rennen gut war und dann wieder vollkommen weg vom Fenster." Auf die neuerliche Blut-Untersuchung hatte Mayer gedrängt, "weil ich immer müder wurde, je mehr ich trainiert habe. Und dann kann etwas nicht stimmen."
Der Finkensteiner wird aber trotzdem beim Weltcup-Finale in Aare im Riesentorlauf und im Slalom an den Start gehen. "Auf den Super G werde ich wohl auch in Zukunft verzichten, denn die Kurse ähneln immer mehr der Abfahrt, sind teilweise sogar schneller. Dazu gehen die Sprünge auch immer weiter, das will ich mir nicht mehr antun." Nach einem Start bei den österreichischen Meisterschaften im Slalom erwartet Mayer dann aber eine einmonatige Tabletten-Kur sowie zumindest zwei Wochen völlige Bettruhe. "Ich hoffe, dass ich das Ganze damit in den Griff bekommen kann."
