Baric zum 13. Mal auf der ÖFB-Bank

Ivica Vastic im Interview
Otto Baric im Interview
Heute Abend ist es soweit: Otto Baric gibt die definitive Aufstellung für das freundschaftliche Fußball-Länderspiel am Mittwoch (Beginn 18 Uhr/live ORF1) in Rijeka gegen Kroatien nach dem Abschlusstraining im Kantrida-Stadion bekannt.
Aber eines steht schon jetzt fest: Österreich wird mit Alexander Manninger im Tor beginnen und der große Rest dürfte sich vom 1:1 im Herbst gegen Spanien nicht viel unterscheiden. "Das Gerippe wird in etwa gleich bleiben", deutete der ÖFB-Teamchef am Montag im Trainingscamp im Wiener Hotel Holiday an.
Von den 14 Spielern, die damals zum Einsatz kamen, fehlen nur die verletzten Wohlfahrt, Hatz und Stranzl. Dafür sind aber wieder Neukirchner, Vastic und Haas dabei. Fragen wie die Elf aussehen könnte, wich der Kroate wie stets aus, aber er gab Hinweise. Baric kann sich durchaus vorstellen, dass Herzog und Vastic beginnen. Ob Haas oder Mayrleb stürmen würden, darauf wollte er sich vorerst noch nicht festlegen. "Wahrscheinlich wird einer von ihnen spielen", antwortete Baric.
Es sei unwichtig, wer spielt, sondern wie gespielt werde. Seine Taktik ist auf Sieg ausgerichtet. "Jeder muss für einen Torerfolg etwas beitragen. Besonders aus dem Mittelfeld sollen sich alle in die Offensive einschalten", appelliert der Teamchef. Die Unternehmungslust und -pflicht erwartet er sich auch von Herzog. "In Bremen ist der Passgeber für die zwei Stürmer, das ist für uns zu wenig. Andi muss mehr in die Spitze gehen und die Tornähe suchen", fordert Baric vom Werder-Regisseur.
Wenn Wohlfahrt dabei gewesen wäre, hätten er und Manninger je eine Hälfte gespielt. Ob der Arsenal-Keeper zur Pause in der Kabine bleibt, ist noch nicht entschieden. "Wir werden abwarten, wie die Partie verläuft", sagte dazu Baric, der für den Austria-Schlussmann Heinz Weber vom FC St. Pauli als 19. Neuling in seiner Ära nach nominiert hat. Für die wichtigen WM-Quali-Spiele gegen Bosnien-Herzogowina und Israel ist in der Tormann-Frage hingegen noch alles offen.
"Wir brauchen dafür einen erfahrenen und einen jüngeren Torhüter", sagt Baric. Sollte Manninger in Rijeka eine Super-Leistung zeigen, müsse er natürlich auch in Sarajewo spielen. Weber wird jetzt im Training ein mal getestet und bis zu den nächsten Länderspiel genau unter die Lupe genommen. Wohlfahrt hat der Teamchef aber ebenso nicht ad acta gelegt wie dessen Klubkollegen Knaller. In den nächsten Runden wird sich herauskristallisieren, wer Österreichs bester Schlussmann ist. "Ich hoffe auf Wohlfahrt, aber wenn Knaller zum Einsatz kommt und gut ist, muss ich genau überlegen, wer zum Zug kommt", meinte Baric.
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