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GOLD für Österreich im Team
Die Sportwelt bebt: Wieder Doping in der finnischen Mannschaft! Montag Mittag bestätigte der Skiverband den zweiten Dopingsünder der am Sonntag beendeten Nordischen Ski-WM in Lahti. Er heißt - wie erwartet - Janne Immonen.
Dem Startläufer der 4 x 10 km-Langlauf-Staffel ist so wie seinem Landsmann Jari Isometsä sowohl in der A- als auch in der B-Probe die Einnahme des verbotenen Blutplasma-Expanders HES (Hydroxy-Ethyl Starch) nachgewiesen worden. Auf Grund der positiven Dopingproben von Immonen, der laut FIS-Reglement zwei Jahre gesperrt wird, verliert die finnische Staffel WM-Gold. Neuer Sieger ist damit das norwegische Quartett vor Schweden und Deutschland. Österreich rückte auf den fünften Rang vor.
Finnischer Teamarzt vergaß Tasche mit Dopingmitteln
Die Tasche wurde bei der Polizei abgegeben. Gefunden wurden mehrere Dopingpräparate, darunter Mittel zur Herabsetzung des Hämoglobinwertes, sowie blutige Einwegspritzen.
In einem Zeitungsbericht hieß es weiter, der Präsident des Finnischen Skiverbandes, Pyaavo M. Petäja, habe bei der Nachricht über den Fund der Tasche einen schweren Schock erlitten. Bereits vor der Veröffentlichung hatten die Hauptsponsoren der nordischen Skimannschaft Finnlands mit der Sperrung ihrer gesamten Zuschüsse von jährlich 20 Millionen Finnmark (3,36 Mio. Euro/46,3 Mio. S) gedroht, nachdem zwei Finnen während der WM positiv auf Dopingmittel getestet wurden. Beide finnische Mannschaftsärzte hatten während der laufenden WM ihre Ämter mit der Begründung zur Verfügung gestellt, die Dopingaffäre schade ihrem beruflichem Ruf.
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