OGM-Umfrage: SPÖ hat mit 33 Prozent die Nase vorne

Gute Nachricht für die SPÖ in der Februar-Umfrage von OGM: erstmals seit einem Jahr ging sie darin bei der Sonntagsfrage wieder in Front.
33 Prozent gaben auf die Frage, welche Partei sei bei einer Wahl am nächsten Sonntag wählen würden, die SPÖ an, 31 Prozent die ÖVP, 22 Prozent die FPÖ, zwölf Prozent die Grünen und zwei Prozent das LIF. Die ÖVP verzeichnet seit November einen stetigen Rückgang, die FPÖ erholte sich von ihrem Dezember-Tief, liegt aber immer noch unter dem Wahlergebnis 1999.
Die SPÖ käme nach der Umfrage derzeit mit 33 Prozent wieder annähernd an ihr Nationalratswahlergebnis von 33,15 Prozent. Die Gründe dafür, dass die SPÖ vorne liegt, sind laut OGM: Die derzeit schwächere Performance der Regierung und dass die Belastungen des Sparpakets für die Menschen spürbar werden. Außerdem gebe es einen Einfluss des Wiener Wahlkampfes mit seiner positiven Stimmung für die SPÖ.
Der Wiener Wahlkampf mit dem Wechsel zu Spitzenkandidatin Helene Partik-Pable trägt laut OGM auch dazu bei, dass die FPÖ sich - nach nur 19 Prozent im Dezember - wieder erholt.
Die ÖVP käme mit 31 Prozent derzeit deutlich über die 26,91 Prozent der Wahl. Allerdings hat sie im vergangenen Jahr schon deutlich bessere Umfragewerte erreicht - und muss seit dem Höchststand von 34 Prozent im November ein stetigen Rückgang hinnehmen.
Die Grünen (sie kamen bei der Wahl auf 7,40 Prozent) haben sich stabil auf hohem Niveau etabliert. Zwölf Prozent hatten sie schon im Jänner. Ihr höchster Umfragewert seit Jänner 2000 waren 15 Prozent im März 2000.
