Gehrer: Kinder sollen nicht verunsichert werden

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer geht in die Offensive: „Die Länder sollen endlich zugeben, daß sie die Sparmaßnahmen im Schulbereich mit dem Finanzminister ausgemacht haben. Ich war gar nicht dabei."
"Im nachhinein zu behaupten, sie, Gehrer, werde „3.000 Lehrer kündigen, ist wohl die billigste Methode“. Gehrer ärgert sich über Flugzettelaktionen vergangene Woche vor allem in Wien, bei denen Schulkindern von den Lehrern Informationsblätter mit nach Hause gegeben wurden: daß die Nachmittagsbetreuung gefährdet sei, daß Förderkurse und unverbindliche Übungen wackelten, daß 3.000 Lehrer gekündigt würden. Gehrer: „Das sind Falschinformationen, die nur zur Verunsicherung der Eltern führen. Dafür tragen letztlich auch die Direktoren die Verantwortung.“ Faktum sei, so Gehrer, daß von 75.000 Dienstposten im Pflichtschulbereich in den kommenden vier Jahren 2.118 nicht nachbesetzt würden, das stelle keine unzumutbare Härte dar. Gehrer fordert nun eine „Rückkehr zur Vernunft“. Sie wolle nicht, „daß unsere Schulkinder in den Wiener Wahlkampf hineingezogen werden“.
