Chrysler gibt fest Gas

Chryslers Vorzeigemodell, der Voyager, hat schon etwas Patina angesetzt und kommt daher im März völlig neu zu uns. Die vierte Generation des Raumkreuzers, die wieder in Graz gefertigt wird, ist schon optisch markant.
Neuer, geschwungener Kühlergrill mit dem Firmenlogo, neue Scheinwerfer mit der Leuchtkraft einer Flutlichtanlage und wuchtige Kotflügel, die die Frage nach Sicherheitsstandards erst gar nicht aufkommen lassen.
Qual der Wahl
Der neue Voyager stellt aber den Minivan-Fan vor eine Prüfung anderer Art. Er erfordert Entschlussfreudigkeit. Die Neuauflage wird nämlich in zwei Karosserievarianten mit ebenso vielen Radständen gefertigt und in drei verschiedenen Motorversionen: zwei Benziner (2,4 l und 3,3-l-V6) und der neue 2,5-l-Turbodiesel nach Common Rail. Ferner kann man zwischen Handschaltung, Automatik, Frontantrieb und Allrad wählen. Allerdings ist der neue Voyager mit knapp über 400.000 Schilling Einstiegspreis auch einen Hauch teurer geworden.
Rekord-Diesel
Der Diesel kommt übrigens aus Italien (von einer Tochterfirma von Detroit Diesel), leistet 140 PS und hat schon einen Verbrauchsrekord aufgestellt. Er kam mit einer 75-l-Tankfüllung exakt 1.724 Kilometer weit.
Schicke Mittelklasse
Chrysler schickt uns aber noch zwei weitere Modelle über den Großen Teich – die Sebring Limousine und das Cabrio. Die Nachfolger der Stratus-Familie haben sich ganz dem Cab-Forward-Design verschrieben. Fazit: viel Platz innen, schnittige Form außen. Auch die Motoren (für beide Versionen gleich) helfen dem Sebring auf die Sprünge: Der 2,0-l-Vierzylinder leistet 133 PS, der 2,7-l-Sechszylinder bringt 202 Pferde auf Trab.
