Michael darf wegen 0,46%-Vorsprungs im Haus bleiben

Big Brother-Spezial
Es ist entschieden: Jörg musste gestern, Samstag, als zweiter Kandidat das Haus verlassen! Mit denkbar knappen 50,46 % wurde Oberlehrer Jörg rausgewählt.
Die Zuschauer haben entschieden: Jörg ist raus! Daran konnte auch sein Auftritt im Sprechzimmer nichts ändern, als er Oliver Geissen und den Big Brother-Zuschauern erklärte, warum keinesfalls er das Haus verlassen sollte.
Stimmungsmacher Jörg
Eigentlich kam die Entscheidung überraschend. Denn Jörg war einer der Stimmungsmacher im Haus. Mit seiner Gitarre im Anschlag und seiner "goldenen Kehle" animierte er alle zum Mitsingen. Noch nie vorher wurde im Haus soviel gesungen wie mit Jörg. Und seine Mitbewohner waren immer schnell dabei, in seine Songs einzustimmen. Wir sind sehr gespannt, was Jörg aus seinem musikalischen Talent macht, jetzt, da er das Haus verlassen hat. Aber was machen die Bewohner ohne ihren Lead-Gitarristen?
Jörgs Liebe zu den Hühnern
Einen besonderen Draht hatte der gebürtige Würzburger zu den nicht-menschlichen Bewohnern des Big Brother-Hauses, sprich: den Hühnern. Keiner raubte die Eier charmanter als Jörg. Fast jeden Morgen betreute er ausgiebig das sensible Federvieh, damit es regelmäßig Futter für den Frühstückstisch der Bewohner abdrückte. Seine Methode hatte Erfolg: das Geflügel vollbrachte Höchstleistungen von bis zu sieben Eiern täglich.
Drill-Instructor
Gut ins Haus passte Jörg auch in punkto Fitness. Der Bodybuilder und Sportlehrer, der für Big Brothr seinen Lehrerjob sausen ließ, bewährte sich auch als Drill-Instructor. Wenn er für die Eislauf-Wochenaufgabe zum Aufwärmen rief, tanzte keiner aus der Reihe. Von Jörgs Hang zum exzessiven Holzhacken profitierten nicht nur seine Muskeln, sondern auch seine Mitbewohner bzw. der Holzofen. Selbstverständlich beherrschte Jörg wie kein anderer das Anfeuern desselben.
Wenig beliebt war sein Oberlehrer-Gehabe
Was bei seinen Mitbewohnern im Haus allerdings nicht so gut ankam, war sein gelegentlich stark oberlehrerhaftes Auftreten. Klar, dass man als 32-jähriger Pädagoge nur schwer aus seiner Haut kann. Aber nicht jeder Mitmensch will jederzeit an seinem reichen Wissensschatz teilhaben.
Besonders bei Michael verscherzte er es sich damit. Ausgerechnet ihm wollte Jörg beibringen, wie man Hanteln richtig stemmt. Klar, dass der dann schwer gekränkt war. Wahrscheinlich führte dieses Verhalten dazu, dass Jörg von seinen Mitbewohnern auf die Nominierungsliste gesetzt wurde.
Zeigte er wirklich sein wahres Gesicht?
Möglicherweise waren es aber auch seine verkrampften Versuche, unverkrampft zu sein. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, klappte einfach nicht. Das hatte oftmals etwas Verbissenes. Besonders seine Moderation der Wochenaufgabe, als Ansager der süßen Modenschau, litt unter seinem Anspruch, cool und lässig zu sein.

