Gedenkstätte soll an der Unfallstelle entstehen

Österreichs größter Popstar Falco starb am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik. Nicht nur hier zu Lande haben ihn seine Bewunderer nicht vergessen.
"Am 19. August 2001 wollen wir in der Dominikanischen Republik an der Unfallstelle ein Monument aufstellen", sagte Klaus Lüdigen, Mitglied des Falco Fanclubs auf der Urlaubsinsel.
Das Monument solle nicht übertrieben groß sein. "Wir wollen Falco etwas Besseres geben als das, was im Augenblick vor Ort ist", so Lüdigen. Die Unglücksstelle liegt vom Flughafen kommend rund acht Kilometer in Richtung Puerto Plata Stadt. Dort soll das Denkmal errichtet werden.
Fanclub offiziell erst vier Wochen alt
Lüdigen: "Wir sind ein ganz normaler Fanclub mit den Aktionen und Aufgaben, die ein Fanclub eben so hat." Die Organisation wurde vor vier Wochen offiziell gegründet, besteht aber schon seit mehr als zwei Jahren.
"Als wir mit unserer Seite ins Internet (www.cityserve.de/falco) gegangen sind, hatten wir neun Mitglieder. Heute, nach zehn Wochen, sind es schon 20 in der Dominikanischen Republik. Einige von ihnen hatten einen recht engen Kontakt zu Falco", sagte der deutsche Fanclub-Chef.
Und schon setzt auch jene Legendenbildung ein, die sich "echte" Stars offenbar verdienen: "Manchmal bekommen wir auch E-mails von Leuten, die der Meinung sind, Falco würde noch leben und man hätte ihn gesehen", erzählte Lüdigen.
Autobus "schoss" Falcos Geländewagen ab
Das Musiktalent verstarb um 16.00 Uhr in der Dominikanischen Republik, als ein viel zu schnell fahrender Autobus den Geländewagen, mit dem Hans Hölzel gerade einen Parkplatz verließ, rammte. Falco fand am 14. Februar am Wiener Zentralfriedhof in einem von der Stadt Wien ehrenhalber gewidmeten Grab seine letzte Ruhe.
Der talentierte Musiker gilt als "Godfather" des weißen Rap. Hits wie "Der Kommissar", "Amadeus" oder "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da" machten Falco weltbekannt.

