"0190..., ich bin die kleine Geile gegen Langeweile"

Vielleicht wird es die Schlager-Schande schlechthin: Beim Grand Prix am 2. März in Hannover will die Girl-Band „Loverocket“ während ihres Auftritts strippen.
Die Choreografie sieht vor, dass die Mädels in Weltraumanzügen auf die Bühne der „Preussag-Arena“ tänzeln und dabei ihre Uniform ablegen.
Unfassbar: Sie treten mit einem Song an, der bundesweit als Erkennungsmelodie einer 0190er-Telefonsex-Nummer von Beate Uhse (81) im TV geschaltet wird. Sängerin Vera Brooren (28) trällert: „0190..., ich bin die kleine Geile gegen Langeweile.“Falls „Loverocket“ gewinnt, würde Deutschland beim europäischen Grand Prix in Kopenhagen durch eine Telefonsex-Melodie vertreten sein. NDR-Grand-Prix-Beauftragter Dr. Jürgen Meier-Beer (48): „Ich muss akzeptieren, was die Plattenfirmen einreichen. Das hat nichts mit meinem Geschmack oder dem des NDR zu tun.“ Die Band selbst sieht das anders. Manager Tom Kopp: „Unsere Mädchen können sich sehen lassen. Wir bleiben bei unserer Choreografie. Will heißen: nackt!“
Promi-Reaktionen
Drafi Deutscher (54): „Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich brechen möchte.“ Dieter Thomas Heck (63): „Das ist erschütternd. Man müsste das verbieten!“ Sängerin Michelle (27): „Die sehe ich gar nicht als Konkurrenz an. Ich habe es nicht nötig, mich auszuziehen.“ Das Grauen liefern auch die bisherigen Top-Kandidaten Zlatko (42) und Rudolph Moshammer (55) ab. Während Zlatko in „Einer für alle“ nicht einen Ton trifft, fängt Moshammer erst gar nicht an zu singen. Er stammelt einfach immer wieder einen Satz: „Ich bin der König der Welt!“

