Dienstag, 20. Februar 2001

10 Millionen für Anton Sutterlüty aus Vorarlberg

Die Bilder aus der Show: Diashow
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Der Knaller bei der ORF-Millionenshow: Am Montag regnete es bei Barbara Stöckl satte zehn Millionen Schilling! Als erster Kandidat hantelte sich Anton Sutterlüty in einer kreislaufbeschleunigenden Hasard-Performance durch 15 Fragen zum Hauptgewinn.

TV-MEDIA besuchte den schüchtern wirkenden Vorarlberger in seiner Wohnung im dritten Stock eines Altbaus im neunten Wiener Gemeindebezirk: Kein Lift, knarrender, alter Parkettboden, spärliche Möblierung, kein Hauch von Luxus – bis auf ein paar Kisten Sekt im Vorzimmer, denn gefeiert soll schon werden.

Und es soll sich, so der neue Multimillionär, in seinem Leben "zumindest in naher Zukunft" auch nichts ändern. Mit Lebensgefährtin Susanne, deren achtjähriger Tochter Avita, dem gemeinsamen Söhnchen Retho Nielson und Künstlerin Olga, Herrn Antons jüngerer Schwester, lebt er im Fünf-Zimmer-Refugium.

Geld bedeutet ihm wenig
Er ist eben keiner, der das Gewonnene verpulvert, einen geilen Sportwagen kauft oder der Partnerin einen Pelzmantel umhängt. Der ganze Konsumwahnsinn, sagt der 34-Jährige, sei nicht seine Sache. Das Glück liegt woanders: im Zusammensein mit der Familie. "Vorläufig kauf ich mir sicher nichts Größeres." Aber: "Zehn Millionen am Konto, das beruhigt schon sehr."

Freizeit ist Luxus
Jetzt, als Multimillionär, kann er sich endlich das leisten, wovon er immer geträumt hat: "Ich werd mir Zeit nehmen für die Kinder. Im Park spielen und so." An Zeit hat’s bis jetzt immer gehapert, denn "wenn man Familie und zwei Kinder hat, muss man schauen, dass Kohle zusammenkommt. Da muss man möglichst viel arbeiten."

Jetzt kann Herr Sutterlüty das Geldverdienen locker reduzieren. Obwohl ihm die Arbeit als "Kunstvermittler" in der Sammlung Essl und im Museum für Angewandte Kunst Spaß macht: "Ich helfe Kindern, einen Zugang zur Kunst zu finden."

Der Weg zum Sieg

1. Mit welchen Buchstaben wird das Wort "zirka" abgekürzt?
A: ci; B: cr; C: ck; D: ca

2. "Meister Lampe" ist der Fabelname für den …?
A: Bären; B: Hasen; C: Wolf; D: Fuchs

3. Was beschreiben die drei Newton’schen Axiome?
A: Rechtschreibregeln; B: Gesetze der Mechanik; C: Baseballregeln; D: Vorrangregeln

4. In welchem Land wurde Ludwig van Beethoven geboren?
A: Deutschland; B: Holland; C: Belgien; D: Österreich (Sutterlüty setzte den 50:50-Joker)

5. Wer war im "Taxi Orange"-Kutscherhof die "Mama"?
A: Max; B: Linda; C: Silke; D: Robert

6. Wie nennt man die bildliche Darstellung von abstrakten Begriffen?
A: Alliteration; B: Alraune; C: Almanach; D: Allegorie

7. Welcher Ex-"Hektiker" war für seine Toni-Polster-Parodien berühmt?
A: Fifi Pissecker; B: Florian Scheuba; C: Mini Bydlinski; D: Werner Sobotka (Sutterlüty setzte den Telefon-Joker)

8. In was wird der grausame König Watzmann der Sage nach verwandelt?
A: Wasserfall; B: Wanderdüne; C: Fels; D: Binnenmeer

9. Welcher dieser Schauspieler feierte im Jahr 2000 nicht seinen 70. Geburtstag?
A: Sean Connery; B: Mario Adorf; C: Otto Schenk; D: Sir Peter Ustinov

10. Welcher amerikanische Präsident stolperte über die Gangway, als er in Salzburg ankam?
A: Ronald Reagan; B: Richard Nixon; C: Jimmy Carter; D: Gerald Ford (Sutterlüty setzte den Publikums-Joker)

11. An welchen Flüssen liegt New York?
A: Mississippi-Hudson; B: Hudson-East River; C: Potomac-Hudson; D: Missouri-Potomac

12. Durch welche Erfindung wurde der österreichische Nationalökonom Dr. Emanuel Herrmann berühmt?
A: Postkarte; B: Thermoskanne; C: Geliermittel; D: Gartenschlauch

13. Wo befindet sich die Klosterkirche "Santa Maria delle Grazie" mit da Vincis "Abendmahl"?
A: Florenz; B: Rom; C: Mailand; D: Bozen

14. Welcher Schriftsteller hieß in Wirklichkeit Samuel Langhorne Clemens?
A: John Steinbeck; B: Mark Twain; C: John B. Priestley; D: Sam Shepard

15. Wie heißt die griechische Muse der lyrischen Tonkunst?
A: Euterpe; B: Musica; C: Lyra; D: Viola

20.2.2001 14:10

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