Verfahren gegen Endemol

Schleichwerbung in der Container-Show "Big Brother" hat Medienwächter auf den Plan gerufen.
Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hat nach eigenen Angaben vom Montag ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Produktionsfirma Endemol eingeleitet.
In der Eröffnungssendung zur zweiten Staffel der Real-Life-Soap am 27. Jänner sei für einen Reisemobil-Hersteller geworben worden. Die Medienanstalt habe eine Strafe von 100.000 Mark (51.129 Euro/703.553 S) verhängt. Weil Endemol Einspruch eingelegt habe, werde das Verfahren der Staatsanwaltschaft übergeben.

