Frischer Wind Ford-Manager soll Chrysler retten

DaimlerChrysler hat einen neuen Vertriebs- und Marketingchef für die angeschlagene Chrysler-Gruppe angeworben. Fündig wurde der deutsch-amerikanische Konzern in der Chefetage des Konkurrenten Fords.
James Schroer soll die Krise beim Absatz von Chrysler-Fahrzeugen überwinden. Der 49-Jährige war seit Juni 1999 Ford-Vizepräsident für globales Marketing. Der Manager ist Nachfolger von Theodor Cunningham, der im November vergangenen Jahres seinen Rücktritt erklärt hat. Der deutsche Chrysler-Vorstandschef Dieter Zetsche sprach von einer richtigen Berufung in einer schwierigen Zeit.
Chrysler hat zuletzt einen Quartalsverlust von 512 Millionen Dollar ausgewiesen und angekündigt, dass der Verlust im vierten Quartal des Geschäftsjahrs noch mehr als doppelt so hoch ausfallen könnte. DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp will am kommenden Montag einen umfassenden Plan zur Neuordnung der Geschäftspolitik vorstellen.

