Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall Schumacher

Es erinnert an Watergate. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher soll einen Einbruch in eine Double-Agentur angestiftet haben. Bei dem Einbruch wurden Verträge über Auftritte seines Doppelgängers entwendet. Nun hat die Staatsanwaltschaft Aachen ein Verfahren eingeleitet.
Das teilte Oberstaatsanwalt Robert Deller am Montag mit. Das Verfahren sei zwar eingeleitet, "bis auf weiteres" werde aber nicht gegen Schumacher ermittelt, hieß es. Man wolle die Vernehmung von Beschäftigten der Sicherheitsfirma abwarten, die unter Diebstahls-Verdacht stehe. Eine Aachener Doppelgänger-Agentur, die seit über einem Jahr mit dem Ferrari-Piloten über Auftritte eines "Schumi- Doubles" streitet, hatte Anfang letzter Woche Strafanzeige gestellt.
Hintergrund ist ein Einbruch in die Geschäftsräume der Agentur Fame im September vergangenen Jahres. Dabei sind Ordner mit Verträgen über zukünftige Auftritte des "Schumi-Doubles" entwendet worden. In Verdacht steht eine Sicherheitsfirma aus Langerwehe (Kreis Düren), die nach ersten Erkenntnissen Geschäftsbeziehungen zu Schumachers Anwalt pflegte.
