Panik unter der Bevölkerung

Drei neue Erdbeben haben El Salvador erschüttert. Tausende Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Das stärkste der drei Beben erreichte in der Hauptstadt San Salvador eine Intensität von 5,0 auf der Richterskala.
Am Vulkan von San Salvador stieg eine immense Staubwolke auf, was auf neue Erdrutsche hindeutete. Das mittelamerikanische Land ist in diesem Jahr schon von zwei katastrophalen Beben heimgesucht worden, bei denen am 13. Jänner und 13. Februar zusammen mehr als 1.100 Menschen getötet und mehr als 250.000 Häuser zerstört wurden.
Die Sachschäden werden auf drei Milliarden US-Dollar (3,31 Mrd. Euro/45,5 Mrd. S) geschätzt. Außerdem gab es seither tausende mehr oder weniger starke Nachbeben, die an den Nerven der Bevölkerung zehrten. Erst am Freitag hatte ein solches Beben der Stärke 4,1 auf der Richterskala die Menschen aus ihren Häusern getrieben.
