Sonntag, 25. Februar 2001

Nicht zugelassene Medikamente beschlagnahmt

Im Burgenland sind im Zuge des Schweinemastskandals mittlerweile acht Betriebe gesperrt worden - und zwar in den Bezirken Neusiedl am See, Eisenstadt, Mattersburg und Oberwart.

Drei Betriebe wurden gestern, Freitag, gesperrt, bei zusätzlichen fünf wurde die Sperre am Samstag ausgesprochen. Insgesamt sind bei 32 burgenländischen Schweinehaltern sowie bei vier Tierärzten - drei aus dem Burgenland und einer aus Niederösterreich - Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Beschlagnahmt wurden u. a. nicht zugelassene Medikamente und Medikamente, die seit 1997 nicht mehr für lebensmittelliefernde Tiere verwendet werden dürfen.

Kein Verständnis für "Schwarze Schafe"
Agrarlandesrat Rittsteuer hatte sich nach Bekanntwerden der ersten Sperren Schweine haltender Betriebe für ein "sehr hartes" Vorgehen gegen schwarze Schafe ausgesprochen. "Ich bin bereit, für die ehrlichen Bauern bis zum Umfallen zu kämpfen", sagte er, "habe aber kein Verständnis für schwarze Schafe, die einen ganzen Berufsstand in Misskredit bringen."

25.2.2001 06:46