Irak. Artillerie beschoss US-Kampfjet

Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe haben am Donnerstag erstmals seit den Angriffen in der vergangenen Woche auf Bagdad Luftabwehrstellungen im Norden des Irak bombardiert.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Washington teilte mit, die Angriffe seien die Antwort auf den Beschuss eines Kampfjets durch irakische Artillerie. Das attackierte Flugzeug habe lediglich die Flugverbotszone im Norden des Landes kontrolliert.
Auch britische Kampfflugzeuge waren an den Angriffen in der Flugverbotszone im Nordirak beteiligt, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Das Europa-Kommando der US-Streitkräfte in Europa teilte mit, Die amerikanischen und britischen Kampfjets hätten Raketenabwehrstellungen und Radaranlagen im Raum Mossul bombardiert. Die Flugzeuge seien sicher zu ihrem Stützpunkt in der Türkei zurückgekehrt.
Amerikanische und britische Jets hatten am vergangenen Freitag im Raum Bagdad strategische Stellungen angegriffen. Die Militäraktion hatte kritische Reaktionen in allen Teilen der Welt ausgelöst, auch unter den europäischen NATO-Partnern, die nicht im Voraus über die geplanten Angriffe informiert worden waren.
