Verhältnis zwischen Russland und Bündnis "positiv"

Russland hat der NATO offiziell den Ausbau eines europäischen Raketenabwehrsystems vorgeschlagen. Verteidigungsminister Sergejew übergab NATO-Generalsekretär Robertson die entsprechenden Dokumente.
Der Vorschlag Russlands geht auf eine Initiative des russischen Präsidenten Putin zurück. Nach Sergejews Darstellung soll die europäische Raketenabwehr "nicht-strategisch" sein.
Robertson war zu Gesprächen nach Moskau gekommen, um unter anderem den Stand der Beziehungen zwischen Russland und dem Verteidigungsbündnis zu erörtern. Knapp zwei Jahre nach dem NATO-Angriff gegen Jugoslawien, der zu schweren Spannungen zwischen Moskau und dem Bündnis geführt hatte, bewertete Sergejew das Verhältnis inzwischen als positiv. "Wir schauen mit Optimismus auf die Zukunft unserer Beziehungen", sagte Sergejew.
