Samstag, 17. Februar 2001

Konkrete Investmentvorschläge in unsicheren Zeiten

Fallende Zinsen, steigender Euro, hektische Aktienbörsen — FORMAT zeigt in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe, wie Sie auf die neuen Trends an den Finanzmärkten am besten reagieren.

Vergangene Woche wurden die Nerven der Anleger wieder einmal aufs äußerste strapaziert. Legten Technologieaktien am Mittwoch nach günstigen Konjunkturdaten kräftig zu, so reichte am Freitag bereits eine Gewinnwarnung von Nortel, um dem Neuen Markt ein imposantes Minus von fast sieben Prozent zu bescheren. Nortel selbst brach an der Nasdaq gleich um gut zwanzig Prozent ein.

Unsicherheit überträgt sich auch auf Investitionen
Doch die Unsicherheit der Anleger, die sich in solchen Kursausschlägen zeigt, beschränkt sich nicht nur auf die extrem sensiblen High-Tech-Aktien. Auch in vielen anderen Bereichen stellen sich den Investoren derzeit heikle Fragen nach Trendwenden und zukünftigen Szenarien. Werden noch höhere Ölpreise die Inflationsraten nach oben treiben? Wird US-Notenbank-Chef Alan Greenspan die Zinsen weiter senken, und wird das genügen, um der amerikanischen Wirtschaft nach jahrelangem Boom eine weiche Landung zu bescheren?

Erholung des Euro und der Old Economy
Scheinbar hat sich die Lage an den Finanzmärkten etwas beruhigt. Der Euro konnte sich deutlich erholen, die Aktien der Old Economy haben sich ausgezeichnet entwickelt, und auch der Ölpreis ist spürbar gefallen. Doch unter der Oberfläche gärt es. "Die weiche Landung in den USA ist noch keine ausgemachte Sache, und die wirkliche Atombombe wäre ein Einbruch des Verbrauchervertrauens in den USA, der zu einem drastischen Rückgang der Konsumausgaben führen könnte", warnt Elisabeth Staudner, Fondschefin der Constantia-Privatbank. Die Folge wäre eine für die Weltwirtschaft gefährliche Rezession.

Konkrete Investmentvorschläge am Montag im FORMAT
Euro? Zinsen? Aktien? FORMAT hat die wichtigsten zehn Brennpunkte des Börsengeschehens unter die Lupe genommen und zeigt, wie Sie als Anleger auf die jeweiligen Szenarien am besten reagieren können.

17.2.2001 14:20