Auf Herren wartet Tour nach Japan oder USA

Schon vor der WM war der Zeitplan extrem knapp bemessen, aber auch nach den 36. Weltmeisterschaften in St. Anton gibt es keine Pause im engen Terminkalender. Für die Herren geht es in Japan weiter.
Vor allem die Herren trifft es, so mussten etwa Slalom-Weltmeister Mario Matt und sein "Vize" Benjamin Raich schon wieder ins Flugzeug Richtung Japan, wo auf den Olympia-Pisten von Shiga Kogen am Donnerstag ein Riesentorlauf und am Samstag und Sonntag jeweils ein Slalom wartete.
Österreich wird im Riesentorlauf nur mit einem "Rumpfteam" vertreten sein, nur sieben Mann werden an den Start gehen. Neben Maier sind das Christian Mayer, Benjamin Raich, Rainer Schönfelder, Heinz Schilchegger sowie zwei Neue: Slalom-Weltmeister Mario Matt ("Im Europacup hab' ich zuletzt den Medaillengewinner Covili geschlagen") bekommt ebenso einen Platz im RTL wie Florian Seer, der im Europacup ebenfalls schon Erfolge feierte.
Speed Gruppe trainieren bereits wieder - in Amerika
Aber auch die reine "Speed"Gruppe mit Weltmeister Hannes Trinkl, verstärkt durch Stephan Eberharter, Hans Knauß, Pepi Strobl und Christoph Gruber, sind schon wieder unterwegs. Auf sie wartet in 14 Tagen die Generalprobe auf den Olympia-Pisten von Snowbasin, wo es im kommenden Jahr das nächste Mal um Gold bei einem Großereignis geht. Die Österreicher flogen deshalb schon am Sonntag in die Staaten, weil sie sich dort eine Woche in Ruhe auf die kommenden Aufgaben vorbereiten werden.
Dabei kommt wieder die vielzitierte Kooperation mit dem US-Team zum Tragen. "Nur deswegen können wir uns in der kommenden Woche in aller Ruhe auf den Olympia-Pisten vorbereiten", sagte Alpin-Chef Hans Pum. Und das ist auch wichtig: Denn bei der "Einweihung" der Abfahrt, einem Nor-Am-Renn, kamen gerade vier (!) Teilnehmer regulär ins Ziel.
