Einnahmequelle soll für Tourismus gesichert werden

Trend- und Extremsportarten werden auch in Österreich immer beliebter. Für den Tourismus stellen sie eine bedeutende Einnahmequelle dar.
Klare Regeln zum Schutz der Kunden und für die Rechtssicherheit der Beschäftigten sind allerdings nicht vorhanden. Das zeigt eine aktuelle Studie "Trend- und Extremsportarten in Österreich" der Arbeiterkammer Wien, die Mittwoch Abend in einer Pressekonferenz präsentiert wurde.
Das Angebot der Trendsportarten reicht von Snowboarden und Bungee-Jumping bis zu bisher unbekannteren Aktivitäten wie Air-Chair (eine Form des Wassersports) oder Heli-Biking (ähnlich dem Mountainbiken). Je neuer eine Sportart ist, desto mehr liegen die rechtlichen Regelungen im Graubereich, bzw. sind gar nicht vorhanden. Durch die nicht geregelten Rahmenbedingungen könne der Tourismus jedoch nicht sinnvoll von den neuen Trends profitieren, da das Feld den Geschäftemachern überlassen sei, die "nur am raschen Geld interessiert sind", kritisiert die AK.
Die Studie zeigt weiters, dass wirksame Richtlinien gerade dort fehlen, wo es um die Rechtssicherheit und die Transparenz für Kunden und Beschäftigte geht. Daher fordert die AK gesetzlich verankerte Regelungen bezüglich der Informationspflicht den Kunden gegenüber, der arbeitsrechtlichen Absicherung der Beschäftigten sowie der Voraussetzungen, die von Veranstaltern und Personal erfüllt werden müssen.
