Montag, 12. Februar 2001

Für "Loddar" ist das Risiko zu hoch

Lothar Matthäus wird nicht "Teamchef" des deutschen Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Der DFB-Rekordteamspieler informierte am Montag Vormittag den Vorstandsprecher der Hessen, Steven Jedlicki, über seinen Entschluss.

Das Risiko sei ihm wegen der sportlich schwierigen Situation der Eintracht zu groß, begründete der ehemalige Profi von Bayern München die Absage. Es sei keine Entscheidung des "Wollens", sondern des "Kopfes" gewesen.

Damit betreuen Sportdirektor Rolf Dohmen und Nachwuchstrainer Armin Kraaz, die nach der Entlassung von Trainer Felix Magath das Zepter übernommen haben, die Ex-Rapidler Gerhard Wimmer und Jan-Aage Fjörtoft usw. vorerst weiter. Unter der Regie dieses Duos war der Traditionsverein in den jüngsten beiden Bundesliga-Spielen zu zwei Siegen gekommen.

Matthäus glaubt, dass er der Mannschaft hätte helfen können, "doch dies hätte zumindest ein wenig Zeit gebraucht - und die hat die Eintracht momentan nicht", ließ er in einer Presseerklärung wissen. Zudem brauche die Eintracht in ihrer jetzigen Situation einen Sportlichen Leiter, der sich "mit seiner ganzen Kraft ausschließlich um die Mannschaft kümmern kann, das Umfeld einzuschätzen weiß und dazu von allen Seiten sofort jegliche Unterstützung erhält".

12.2.2001 12:38