Montag, 12. Februar 2001

Schumacher hat Angebot für die Zeit danach

Michael Schumacher könnte nach dem Ende seiner sportliche Karriere bei Ferrari einen Job bei Fiat annehmen. Fiat ist der Mutterkonzern der roten Rennwagen. Der Deutsche bestätigt diesbezügliche Gerüchte.

"Wenn ich es will, dann gäbe es die Möglichkeit, in der Fiat-Gruppe eine Tätigkeit aufzunehmen", bestätigt der dreimalige Formel-1-Weltmeister erstmals ein entsprechendes Angebot des Unternehmens. Festlegen will sich der Kerpener, dessen Vertrag bis 2002 läuft, jedoch noch nicht: "Es macht für mich keinen Sinn, über Dinge zu reden, die in vielleicht erst fünf Jahren aktuell werden."

Keine Probleme mit Hakkinen
Drei Wochen vor dem Saisonbeginn am 4. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne bekundet Schumacher trotz aller sportlichen Konkurrenz Sympathie für seinen WM-Gegner Mika Hakkinen.

"Er geht die Rivalität mit mir anders an, und die Art, wie jemand auf mich zukommt, gebe ich nur zurück. Das ist die Form, in der wir seit geraumer Zeit ohne größeres Problem miteinander umgehen. Er kann Niederlagen auch deshalb akzeptieren, weil wir uns respektieren", sagte Schumacher über den Finnen. Er verglich auch das Verhältnis zu seinem Konkurrenten mit früheren Gegnern. "Seit 1994 habe ich, mit Ausnahme meines ersten Ferrari-Jahres 1996, immer um die WM gekämpft. Ich hatte es in dieser Zeit bei meinen Rivalen mit sehr unterschiedlichen Charakteren zu tun. Mit einigen hatte ich so meine Probleme, mit anderen nicht."

12.2.2001 12:00