Philadelphias Allen Iverson als MVP ausgezeichnet

Ein tolles Finish sicherte dem Team der Eastern Conference den Sieg im 50. NBA-All-Star-Game in Washington. Zum MVP (most valuable player) wurde Allen Inverson gewählt.
Angeführt von einem alles überragenden Allen Iverson (Philadelphia 76ers) verwandelte die Auswahl des Ostens einen 70:89-Rückstand nach drei Vierteln noch in einen 111:110-Erfolg. Die Gesamtbilanz der All-Star Spiele, in denen stets die Show im Vordergrund steht, es aber dennoch auch ums Prestige geht, lautet somit 32:18.
Iverson erzielte beim nicht mehr erwarteten Triumph des Ostens 25 Punkte, 15 davon in den letzten neun Spielminuten. Dazu verbuchte der Guard fünf Assists und vier Ballgewinne. Er widmete den Sieg und die ihm zuteil gewordene Auszeichnung seinem Coach Larry Brown, der die All-Stars des Ostens gecoacht hatte, und auch seinen Teamkameraden. "Ohne sie wäre ich nicht hier gewesen." Neben Iverson ragte Dikembe Mutombo (Atlanta Hawks) bei den Siegern heraus. Er "klaubte" nicht weniger als 22 Rebounds. Für Mutombo war das All-Star-Game "wie ein Spiel um das NBA-Championat".
Der Westen um Kobe Bryant (L.A. Lakers), Tim Duncan (San Antonio Sours, All-Star-MVP 2000) & Co. war als Favorit in das Duell gegangen und dieser Rolle lange Zeit auch gerecht geworden. 30:17 hieß es nach dem ersten Viertel, 61:50 zur Pause und eben 89:70 nach 36 Minuten. Mit dem letzten Angriff hätte der Westen den Sieg noch sicher stellen können, Duncan vergab jedoch nach einem Pass von Bryant (mit 19 Punkten Topscorer des Westens).
50. NBA-All-Star-Game, MCI Center, Washington, 20.374 Zuschauer, Eastern Conference - Western Conference 111:110 (50:61) Iverson 25, Carter 16, Allen 15, Marbury 12 bzw. Bryant 19, Duncan, Garnett, Webber je 14.
