Montag, 12. Februar 2001

EU-Kommission hilft Jugoslawien

Die EU-Kommission hat weitere humanitäre Hilfe für die Balkanregion in der Höhe von 17,8 Millionen Euro (245 Mill. S) beschlossen.

Das Geld soll nach Angaben der EU-Kommission von Montag für Jugoslawien inklusive der Provinz Kosovo, Albanien und Mazedonien zur Verfügung gestellt werden. Es soll für Maßnahmen zur Linderung des Flüchtlingsproblems verwendet werden. Fast die Hälfte des Betrages ist für die jugoslawische Teilrepublik Serbien vorgesehen, das die meisten Flüchtlinge und Vertriebenen aufgenommen hat.

Damit werde die im Dezember 2000 beschlossene Finanzhilfe von 31,6 Millionen Euro ergänzt. Sie soll die humanitären Bedürfnisse von Flüchtlingen, Vertriebenen und anderen gefährdeten Gruppen während des Winters decken. Die Hilfe erstreckt sich vor allem auf die Bereiche Gesundheit, Unterkunft, Nahrung und Rückführung. Unter anderem wird auch die freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge nach Kroatien und Bosnien-Herzegowina gefördert.

12.2.2001 16:29