Jenny Elvers: "Ich bereue nichts"

Diashow: Jenny Elvers
Sie ist die berühmteste Schwangere der Nation: Die Vermarktung ihrer Schwangerschaft will TV-Sternchen Jenny Elvers nicht bis zu einer Live-Übertragung der Entbindung im Fernsehen treiben. "Stellen Sie sich vor, auch ich habe Tabus", sagte die 27-Jährige.
Wenn ihr Baby kommt (es wird ein Junge) wird sie ganz allein sein. Die Männer – weg. Und trotzdem: Jenny bereut nichts. In einem Interview erzählt sie ganz offen, wie es wirklich war mit Heiner und Thomas und Alex, warum sie sich für nichts schämen muss und wie es weitergeht mit ihrem Leben.
Wie geht’s?
„Gut. Aber seit ein paar Tagen bin ich innerlich etwas unruhig. Ich habe das Gefühl, dass es bald losgeht.“
Werden Sie Alex informieren?
„Eigentlich gerne, aber darüber denke ich die ganze Zeit nach. Doch nach wie vor hat er sich nicht bei mir gemeldet. Kein Brief, kein Anruf. Er hat mich ganz einfach im Stich gelassen.“
Immer noch wütend?
„Dass ein Mann eine Frau verlässt, wenn sie schwanger ist, ist ja kein Einzelfall. Das geht vielen Frauen so. Doch dass ein Mann erst einen Vaterschaftstest machen will, sich dann für zeugungsunfähig erklärt und schließlich mit einem Prozess ums Sorgerecht droht, kommt schon seltener vor. Dass er sich obendrein noch an die Boris-Becker-Geschichte, ich sage nur ,Samenraub‘, dranhängt, ist für mich der Gipfel der Peinlichkeit. Und wer liest schon gerne solche Geschichten über sich in der Zeitung.“
Ist der Ruf erst ruiniert...?
„...lebt Alex völlig ungeniert. Schließlich hat er SEINEN Ruf ruiniert, nicht meinen.“
Reue? Scham?
„Reue? Ich weiß nicht! Wenn Sie die Veröffentlichung der Ultraschallfotos meinen, muss ich sagen, dass ich nichts Schlimmes daran finden kann. Vielleicht sehen das manche Menschen anders. Aber ich bin nun mal eine Grenzgängerin, ich vermarkte mich und dazu gehört auch mein Bauch. Das Gerücht, die Geburt werde im Fernsehen übertragen, entspricht aber definitiv nicht der Wahrheit. Stellen Sie sich vor, auch ich habe Tabus.“
Wie geht’s weiter?
„Wie andere allein erziehende Mütter auch, werde ich arbeiten, für meinen Unterhalt aufkommen. Ab dem Sommer werde ich moderieren und Werbung machen. Ich bin also nicht unbedingt von Alex’ Unterhalt abhängig.“
Männermordende Jenny?
„Da muss ich mal was klarstellen: Alex war nicht der Trennungsgrund. Heiner und ich hatten Probleme zu der Zeit, es ging einfach nicht mehr. In eine intakte Beziehung hätte ein Alex auch gar nicht einbrechen können. Aber ich bereue keinen Tag, den ich mit Heiner verbracht habe. Er war meine große Liebe. Die Trennung von ihm habe ich eigentlich jetzt erst richtig verarbeitet. Ich habe ihn noch immer sehr gerne.“
Warum dann die Trennung?
„Wir waren schon ein sehr extremes Paar. Ich wollte auch ein bisschen mein Leben leben. Wir waren vier Jahre lang 24 Stunden am Tag zusammen. Ich fühlte mich manchmal wie ein Vogel mit gestutzten Flügeln. Die Geschichte mit Thomas D. war für mich eine Art befreiender Ausbruch, obwohl es, im Nachhinein betrachtet, sicherlich sehr ungeschickt war. Aber das war ja auch schnell vorüber. Und Alex? Er war eine Sommerliebe, sonst nichts.“
Von einer Sommerliebe sollte man aber nicht schwanger werden... ?
"Es ist nun mal passiert. Sicherlich war es nicht die beste Voraussetzung. Aber ich habe mich ganz bewusst für das Kind entschieden.“
Bereit für eine neue Liebe?
Jenny lacht: „Der wichtigste Mann wird jetzt mein Sohn sein.“ Single-Mami Jenny – und in fünf Jahren? „Ich würde gerne in einem Häuschen leben, mit meinem Kind, einem Garten... Und – gut – auch einem Mann. Vorausgesetzt, er gefällt auch meinem Sohn.“

