Michael Douglas im Kampf mit blutrünstigen Löwen

Horrorstück nach wahren Begebenheiten. Löwen greifen ein Eisenbahnlager immer wieder an und reißen 130 Arbeiter. Michael Douglas muß als Großwildjäger eingreifen. Suspense pur (So, ORF 1, 20.15 Uhr).
Ostafrika, anno 1896: Da die Briten im Kampf um das Elfenbein die Nase um jeden Preis vorne haben wollen, treiben sie die Eisenbahn immer weiter ins Land.
Ingenieur John Patterson (Val Kilmer) ist vor Ort, um eine Brücke über den Fluss Tsavo (Suaheli für ,Ort des Gemetzels‘) zu spannen. Nur: Zwei extrem clevere und mordlüsterne Löwen greifen das Lager immer wieder an – und reißen nach und nach mehr als 130 der insgesamt 3.000 Arbeiter!
Die abergläubischen Einheimischen halten die Viecher für das personifizierte Böse und treten zur kollektiven Flucht an. Der Brückenbau-Ingenieur, dessen Ruf bei einer weiteren Verzögerung in Gefahr ist, bleibt zurück. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Großwildjägerlegende Charles Remington (Michael Douglas) …
Das als parabelhaftes Duell zwischen Gut und Böse angelegte Horrorstück nach wahren Begebenheiten bietet perfekt gemachten Nervenkitzel in üppiger Kulisse. Die Attacke der Bestien auf das Lazarett, in dem die Helden sich verschanzt haben, ist Suspense pur; Oscar für die Toneffekte.

