BB-Producer Laux: "Wir kennen Silvias Problem"

Diashow: BB3-Silvia
Riesenaufregung herrscht derzeit um die Austro-Kandidatin bei Big Brother3: Heulsuse Silvia. In einem TV-MEDIA-Interview nimmt Ex-Lover Thomas die Blondine in Schutz: "Es ist eine Schweinerei, wie man mit ihr umgeht."
Am fünften Tag im TV-Gefängnis flossen die ersten Tränen. Silvia, die 29-jährige Austro-Kandidatin bei Big Brother 3, hielt dem Macho-Gequatsche von WG-Kollege Michael nicht mehr stand, ließ ihrem Kummer freien Lauf. Michael, der billige Abklatsch von BB-Ekel Christian (berüchtigt in der zweiten Staffel), kam unverzüglich angekrochen – er habe seine Schimpftiraden so ernst denn doch nicht gemeint.
Wirbel um Silvias angebliche Psycho-Troubles
Aber nicht nur Silvias Tränen sorgten zuletzt für Aufregung bei den Big-Brother-Fans. Vergangene Woche sickerte ein Kapitel aus Silvias Leben an die Öffentlichkeit, das so gar nicht ins Bild einer sexy Blondine passen wollte – tatsächlich aber längst abgeschlossen und bewältigt ist.
Eine Freundin berichtete von angeblicher „Labilität“ und psychischer Absturzgefahr nach einer schmerzlichen Trennung vor zwei Jahren. Zwei Fragen lagen auf
der Hand: Ist Silvia der Extrem-Situation von 106 Tagen im Big-Brother-Haus gewachsen? Und: Haben die Big-Brother-Produzenten von den Psycho-Troubles der gelernten Schauspielerin gewusst, sie möglicherweise bewusst und fahrlässig dem Stress im Container ausgesetzt?
Silvias 34-jähriger Lebensgefährte Thomas – von TV-MEDIA mit den Anwürfen konfrontiert – kontert scharf: „Eine Schweinerei, wie man mit ihr umgeht. Ich werde nicht zulassen, dass man in Silvias Vergangenheit wühlt. Sie hat sich die Teilnahme bei Big Brother reiflich überlegt. Sie ist der Situation locker gewachsen. Ich sehe kein Risiko für sie.“
„Fakt ist“, so betont auch BB-Chefproducer Rainer Laux, „dass unsere Psychologen von Anfang an über Silvias damalige Probleme informiert waren. Die Bewältigung einer Lebenskrise, wie sie Silvia gemeistert hat, ist ein ganz normaler Akt. Im Psychologendeutsch spricht man sogar von einem ,biografischen Erfolg‘. Sie ist eine stabile Persönlichkeit.“
"Heiß geliebt"
Das wahre Gesicht der gebürtigen Oberösterreicherin, die sich mit ihrem Lover auch für die ORF-Reality Expedition Robinson beworben hat, gab’s – laut Thomas – bislang dennoch nicht zu sehen. Die erste Bilanz des Licht- und Bühnenbildners, der seit mehr als einem Jahr mit Silvia in Wien zusammenlebt: „Noch fühlt sie sich nicht wirklich wohl, ist in der Aufwärmphase. Wenn Silvia auftaut, wird sie von allen heiß geliebt werden.“
Das finale Ziel von sexy Silvia – vor zehn Jahren stand sie bereits dem Playboy-Fotografen Peter Baumann in Tunesien Modell: eine Karriere in Film und Fernsehen. Thomas zu TV-MEDIA: „Starallüren hat sie schon. Die wird sie auch nicht mehr ablegen. Ich führe bei uns etwa den Haushalt, darf sie richtig verwöhnen – auch beim Sex.“
Beim Publikum kommt Silvia schon jetzt hervorragend an: Die samstägige Nominierung, bei der Jörg und Nicole zum Abschuss freigegeben wurden, sah die heimische Hoffnung im Beliebtheitsranking als beste Frau am vierten Platz. Nur 2,55 % der Zuschauer wollten sie nominieren. Am Ende der Wertung lag ganz klar Michael mit 49,6 % Nominierungswünschen.
Hausintern hat die Österreicherin nicht so viele Sympathien, sammelte fünf Nominierungspunkte – darunter Stimmen von Michael („Sie braucht zu viel Luxus“) und Wulf. Fazit: Da letztendlich die Seher entscheiden, hat Silvia beste Chancen auf einen langen Aufenthalt im Container.
Und wer weiß: Vielleicht ist ja gerade sie der gesuchte Maulwurf im Haus.

