Rekordbetreag von 9,6 Mrd.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im Geschäftsjahr 2000 beim Betriebsergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen Rekordbetrag von 9,6 Mrd. Euro (132,1 Mrd. S) erzielt.
Im Vorjahr hatte dieses Ergebnis 1,8 Mrd. Euro betragen, teilte Philips am Donnerstag in Amsterdam mit. Allerdings reduziert sich dieser Betrag nach Berücksichtigung von Einmalerträgen auf 2,5 Mrd. Euro, verglichen mit 1,5 Mrd. Euro 1999.
"Philips hat einen ausgezeichneten Start in das neue Jahrtausend hingelegt", betonte Philips-Chef Cor Boonstra. Die Ergebnis- Verbesserung sei in allen Geschäftsbereichen erreicht worden. Der Umsatz stieg 2000 auf 37,8 Mrd. Euro nach 31,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Besonders stark war der Zuwachs bei Halbleitern, die um 55 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro zulegten. Bei Bauelementen betrug das Plus 22 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro und bei Medizinsystemen 22 Prozent auf 3,0 Mrd. Euro. Wechselkursänderungen trugen zum gesamten Umsatzanstieg mit 9 Prozent bei.
Weltweit starker Umsatzzuwachs
Nach Philips-Angaben war weltweit ein starker Umsatzzuwachs zu verzeichnen, insbesondere in Südostasien. Ein stark beschleunigtes Wachstum zeigte der Umsatz in Asien, der um knapp ein Drittel höher als im Vorjahr ausfiel.
Die Zahl der Beschäftigten belief sich zum Jahresende 2000 auf insgesamt 219.429, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 7.445 Personen. Dieser Rückgang sei hauptsächlich auf Änderungen des Konsolidierungskreises zurückzuführen und spiegle eine Abnahme der Beschäftigtenzahl um insgesamt 10.621 Personen wider.

