Blizzard vervielfacht Gewinn
Der österreichische Skihersteller Blizzard rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz- und Gewinnsprung.
Man werde in dem derzeitigen Geschäftsjahr, das am 31. März endet, einen Gewinn von zwölf bis 15 Millionen Schilling ausweisen, sagte Geschäftsführer Robert Koch am Montag Abend auf der in München stattfindenden Wintersportartikel-Messe "Ispo". Im vorangegangenen Geschäftsjahr wurde der Gewinn mit zwei Millionen Schilling ausgegeben.
In der Saison 2000/2001 werden nach Angaben Kochs 270.000 Paar Blizzard-Ski verkauft werden. Wichtigster Markt ist mit 70.000 verkauften Ski-Paaren Österreich, wo Blizzard die vierte Position zurück erobert hat, gefolgt von Japan (40.000) und Deutschland (32.000). Der Absatz in Deutschlang liege noch hinter den Möglichkeiten zurück und lasse sich in den nächsten drei Jahren auf 50.000 steigern, sagte Koch. In Osteuropa ist die Marke mit 60.000 Paaren gut vertreten.
Außerdem wurden 30.000 Paar Hagan-Tourenski verkauft sowie etwa 100.000 Snowboards an andere Vermarkter geliefert. Mengenmäßig seien die Vororder auf den Winter 2000/2001 um 35 und wertmäßig um 40 Prozent gestiegen. Für die kommende Saison sei das Hauptziel, die Marke außerhalb Österreichs "wieder stark zu machen", betonte Koch. Das Unternehmen mit Sitz in Mittersill beschäftigt 350 Mitarbeiter und gehört dem Raiffeisenverband Salzburg.

