CL: Sturm - Panathinaikos, MI 14.2. (20:15 Uhr)

Champions League. Sturm Graz im Kampf gegen Europas Spitzenklubs. Nächster Gegner: Panathinaikos
Eines ist sicher: Hannes Kartnig würde im Notfall sogar schwimmend nach Graz zurückkehren. Der Präsident von Sturm Graz, seit Wochen als Kreuzfahrer auf den Weltmeeren unterwegs, will unter allen Umständen am 14. Februar in Graz sein. Denn: An diesem Tag bestreitet seine Mannschaft das erste Champions-League-Spiel im Jahr 2001! Sturm Graz empfängt zum 3. Spieltag in der zweiten Runde der Königsliga Panathinaikos Athen im Arnold Schwarzenegger Stadion.
Kampf der Außenseiter. Der griechische Klub gilt als der schwächste Gegner von Sturm Graz – kein Wunder bei den zwei Hochkarätern in der Gruppe A: Manchester United und Valencia.
Sturms Trainer Ivica Osim warnt trotzdem vor den Griechen – der bosnische Fußballphilosoph in TV-MEDIA: „Panathinaikos muss wie wir gegen Manchester und Valencia bestehen. Bei welcher Mannschaft wird sich Panathinaikos die meisten Chancen ausrechnen? Gegen uns natürlich!“ Ivica Osim kennt die Stärke der Mannen aus Athen; er war vor seinem Engagement in Graz zwei Jahre lang Coach von Panathinaikos: „Für einen griechischen Verein sind sie sehr, sehr diszipliniert – eine ausgeglichene Mannschaft und kollektiv sehr stark!“
Sturm als Nullnummer
Keineswegs rosig für das Spiel am Valentinstag: Die Ausgangssituation für Vastic und Co. Sturms bisherige Bilanz in der Zwischenrunde der Champions League: zwei Spiele, zwei Niederlagen. Gegen Valencia verlor das Team im Herbst auswärts 2:0, das Heimspiel gegen Manchester ging mit 0:2 erwartungsgemäß an David Beckham und den Rest der ManU-Millionäre. Im Vergleich dazu: Panathinaikos ertrotzte – nach einer Niederlage gegen ManU (1:3) – immerhin ein 0:0 gegen Valencia und belegt hinter den beiden Spitzenklubs derzeit Rang 3 in der Gruppe A.
Nichts ist unmöglich
Sturm hat Erfahrung als Tabellenletzter; auch in der ersten Runde der europäischen Klubmeisterschaft lag der Verein haushoch zurück. Zur Erinnerung: Gleich beim Eröffnungsspiel setzte es ein Debakel der Extraklasse: 0:5 – gegen die Glasgow Rangers. Mit demselben katastrophalen Ergebnis verlor Graz auch das zweite Match gegen den AS Monaco. Der Rest ist österreichische Fußballgeschichte.
Trainer Ivica Osim glaubt trotzdem nicht an einen Aufstieg seiner Truppe ins Viertelfinale. Der Chef-Skeptiker: „Unsere Chancen sind praktisch null. Auch das Spiel gegen Panathinaikos wird sehr schwer. Nur theoretisch ist alles möglich.“
