Montag, 5. Februar 2001

Suchaktion nach Lawinenabgang in St.Anton ergebnislos

Eine großangelegte Suchaktion nach einem Lawinenabgang in St. Anton ist am Montag ergebnislos abgebrochen worden. Bei dem Lawinenabgang kurz vor 16.00 Uhr wurde angeblich niemand verschüttet.

Ein unbekannter Snowboarder hat das große Schneebrett vermutlich ausgelöst, als er in den freien Skiraum eingefahren war. Die Schneemassen türmten sich rund vier Meter auf der Zufahrtspiste, die vom Galzig zur Schindler-Talstation führt.

120 Mann und vier Hunde waren rund zwei Stunden mit der Suche nach möglichen Verschütteten im Einsatz. Es sei "großes Glück" gewesen, dass sich auf der Zufahrtspiste zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs kein Skifahrer mehr befand, die letzte Bahn fahre so gegen 15.30 Uhr bergwärts, erklärte die Gendarmerie.

5.2.2001 17:51