ÖSV-TRAINER LIPBURGER TÖDLICH VERUNGLÜCKT

·Reaktionen
"Anteilnahme gilt Angehörigen"
·Innauer
Offizielle ÖSV-Stellungnahme
Toni Innauer wird bis zum Ende der Saison den Posten des tödlich verunglückten Alois Lipburger als Cheftrainer der ÖSV-Springernationalmannschaft übernehmen. Dies teilte der ÖSV-Rennsportdirektor am Dienstag mit.
Alois Lipburger wird am Freitag in der Basilika in Stams (10:00 Uhr) öffentlich verabschiedet, die Beisetzung erfolgt am Samstag im kleinsten Kreis in Telfs.
Höllwarth u. Widhölzl wieder zu Hause
Unglückslenker Martin Höllwarth und Andreas Widhölzl, beide mit leichten physischen Verletzungen, aber psychisch schwer getroffen, sind bereits zu Hause. "Wir haben sie noch am Montag heimgeholt", berichtete Ernst Vettori am Dienstag gegenüber.
Ein Telefonat mit dem sonst so lustigen, lebensfrohen Ernst Vettori führt einem neuerlich vor Augen, welch schrecklicher Schicksalsschlag dem österreichischen Skiverband widerfahren ist. "Die Burschen sind schockiert. Der Martin hat das Unglück nicht einmal noch richtig kommentieren können", sagt Vettori. Höllwarth und Widhölzl werden von Teamarzt Hans Altenberger betreut, stehen natürlich vor allem in psychologischer Hinsicht in Behandlung. Beide müssen nach einem Schleudertrauma Halskrausen tragen.
Dem Unglück knapp entronnen ist Bernhard Metzler. Der Nachwuchsmann war bis etwa 15 Minuten vor dem Unfall mit Lipburger, Höllwarth und Widhölzl unterwegs, stieg allerdings in Kempten aus. "Der Alois ist ein ganz besonderer, großherziger Mensch gewesen. Es ist ein großer Verlust für uns alle", sagte Metzler in einem ORF-TV-Interview.
