Neue Grenzblockaden von 16. bis 18. Februar

Diskutieren Sie mit!
Am Montag Nachmittag trafen die Gegner des südböhmischen Atomkraftwerks Temelin in Kefermarkt im Mühlviertel zusammen, um ihre weitere Vorgangsweise zu beraten: Von 16. bis 18. Februar werden die Grenzübergänge Wullowitz und Weigetschlag wieder blockiert.
Die Gegner des tschechischen Atomkraftwerks Temelin beschlossen bei ihrem Treffen am Montag Abend in Kefermarkt im Mühlviertel, vom 16. bis 18. Februar neuerlich die oberösterreichischen Grenzübergänge Wullowitz und Weigetschlag zu blockieren. Diese Entscheidung wurde von allen Anti-Atom-Initiativen einstimmig getroffen.
Als Grund für die Blockadeentscheidung nannten die Atomgegner, dass die tschechische Seite bis heute die Vereinbarung von Melk im vergangenen Jahr nicht erfüllt habe. Dies betreffe im Besonderen die umfassende und rechtsverbindliche Umweltverträglichkeitsprüfung für das AKW Temelin unter Einbeziehung internationaler Experten. Bis jetzt liege von Tschechien kein entsprechendes diesbezügliches Konzept auf dem Tisch, das die Anti-Atom-Gruppierungen akzeptieren könnten, wurde betont.
Man lässt aber Tschechien noch eine Tür offen: Sollte das UVP-Konzept in den nächsten Tagen vorgelegt werden, so sei man bereit, die Grenzblockaden auszusetzen. Dann werde es am 16. Februar nur eine große Informationsverstaltung in Wullowitz geben, sagten die Atomgegner.
