Bekämpfung von Tropenkrankheit Elephantiasis

Die Bill und Melinda Gates Stiftung will zur Bekämpfung der tropischen Lymphdrüsen-Krankheit Elephantiasis 20 Millionen US-Dollar (293 Mio. S) spenden: Elephantiasis wird von infizierten Moskitos übertragen und zerstört das Lymphsystem von Menschen meist in ihrer Kindheit.
Dies führt zu einer unförmigen Verdickung vor allem an den Beinen. Die Spende des Microsoft-Gründers soll einem Fonds zugute kommen, der von der Weltbank verwaltet wird, teilte die Behörde am Donnerstag in Washington mit.
Das Geld fließt in ein umfassendes Programm der Allianz zur weltweitem Bekämpfung der Elephantiasis. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von staatlichen und privaten Organisationen. Nach Angaben der Weltbank sind von der Krankheit rund 120 Millionen Menschen in 80 Ländern betroffen. Die meisten davon leben in Indien, Afrika, im pazifischen Raum und in Südamerika.
Die Kampagne gegen Elephantiasis begann 1997 und hat zum Ziel, die Krankheit innerhalb von zwanzig Jahren auszurotten. Die Gates-Stiftung hatte erst vor kurzem eine Großspende für die Aids-Forschung angekündigt.
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