Dienstag, 30. Jänner 2001

TXO-Affäre: Die ganze Love-Story

Er ist so fesch, er ist so toll – er ist der Walter aus Tirol! Wenn die ORF-Talkerin Barbara Karlich über den Taxi-Orange-Finalisten „Wazinger“ spricht, dann bemüht die rassige Burgenländerin gerne den Superlativ. In TV-MEDIA spricht sie erstmals über ihre neue TV-Herausforderung – und darüber, was wirklich im Busch ist mit ihr und TXO-Walter.

TV•MEDIA: Fünfmal die Woche Daily Talk und ab 2. März zusätzlich im Hauptabend-Einsatz. Klingt stressig.

Barbara Karlich: Die jährlich zehn Ausgaben von Wie
das Leben so spielt bei je einem halben Drehtag – das schaffe ich gerade noch! Doch im Ernst: Es ist natürlich irrsinnig reizvoll, im Hauptabend zu moderieren. So eine Chance kriegt man nicht jeden Tag.

TV•MEDIA: Sie halten mit Ihrem Talk bei sensationellen 40 % Marktanteil. Wie erklären Sie sich diesen rapiden Aufschwung?

Karlich: Das hat mehrere Gründe. Zunächst ein Riesenlob an mein Team: „Ihr seid super!“ Dann haben wir die Show im Sommer einem Research unterzogen, um rauszufinden, was die Seher wollen.

TV•MEDIA: Und was wollen die Seher?

Karlich: Sie möchten etwas mitnehmen aus den Talks, nix Hochintellektuelles, sondern lebensgescheite Tipps. Deshalb haben wir jetzt öfter ältere Menschen bei uns zu Gast. Diese haben einfach mehr Erfahrung und sind in der Regel so humorvoll, dass auch junge Leute sagt: „Na hallo, das ist aber ein cooler Alter.“

TV•MEDIA: Wen wollen Sie keinesfalls in Ihrer Show haben?

Karlich: Dumme Schwätzer, die wegen nichts auf andere losgehen …

TV•MEDIA: … wie’s in deutschen Talkformaten öfter passiert.

Karlich: Genau! Ich habe mich kürzlich in eine Show reingezappt. Da wurde nur geschrien, geheult und beleidigt. Ich musste den Fernseher abschalten,

TV•MEDIA: Hans Meiser verspricht, Ihnen einen Blumenstrauß zu schenken, wenn Sie seinen legendären Rekordmarktanteil von 46,8 % einstellen.

Karlich: Das freut mich ehrlich, vielen Dank! Lieber Herr Meiser, wir schaffen es! Ich lade Sie dann auf eine Melange nach Wien ein.

TV•MEDIA: Und nun zum Thema Nummer eins: Was läuft wirklich zwischen Ihnen und Walter von „Taxi Orange“?

Karlich: Ich bin erstaunt, dass darüber öffentlich diskutiert wird. Weder ich noch Walter haben offiziell ein Wort dazu gesagt.

TV•MEDIA: Jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu!

Karlich: Also gut: Ich mag Walter sehr, sehr gerne, und wir unternehmen viel miteinander, wenn er in Wien ist. Ich hab noch nie einen Mensch kennen gelernt, der so aufrichtig ist. Er ist die Ehrlichkeit in Person.

TV•MEDIA: Sie haben einander in Ihrer Show kennen gelernt?

Karlich: Das wurde verbreitet, ist aber falsch. Es war am 18. Dezember, auf einer Weihnachts-feier in einem Lokal in fünften Wiener Bezirk. Der Hansjörg aus TXO wohnt gleich ums Eck, und Walter verkehrt dort gerne. Die Chemie zwischen uns hat sofort gestimmt. Wir haben uns fünf Stunden lang weggeflirtet.

TV•MEDIA: Am Streif-Wochenende gab’s dann ein Wiedersehen – in Walters Lokal ,Wildschütz‘ in
St. Ulrich am Pillersee …

Karlich: … auf Einladung meiner Chefredakteurin, die TXO gecastet hat. Es war ja die ganze Taxler-Truppe da.

TV•MEDIA: Auf der „TXO“-Homepage war zu lesen, Sie und Walter hätten im „Wildschütz“ herumgeknutscht.

Karlich: Erwischt! Ja, wir haben miteinander geschmust, und auch der Schauplatz stimmt.

TV•MEDIA: Und mehr war nicht?

Karlich: Nein, danach sind wir getrennt in unseren Zimmern verschwunden.

TV•MEDIA: Könnte mehr daraus werden?

Karlich: Wir haben beide gesagt: Schaun wir mal. Ich bin jedenfalls schwer fasziniert von ihm. Dazu kommt, dass er weiß, wie’s ist,
in der Öffentlichkeit zu stehen. Daran sind schon viele Beziehungen gescheitert.

TV•MEDIA: Also auch so gesehen der ideale Partner …

Karlich: Theoretisch – ja. Noch haben wird aber keine fixe Beziehung. Doch keine Angst. Wenn sich was Ernstes ergibt, wird’s TV-MEDIA als Erster erfahren!

30.1.2001 18:11

Advertisement
Service


Kino

Der Diktator

Komödie, Satire - USA, 2012

Regie: Larry Charles

Mit: Sacha Baron Cohen, Anna Faris, Megan Fox, John C. Reilly, Ben Kingsley

mehr Info zum Film