Sega stellt Bau von Dreamcast definitiv ein

Der angeschlagene japanische Videospiel-Hersteller Sega stellt den Bau seiner Konsole Dreamcast ein.
Wie das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mitteilte, wird es sich damit vollständig aus dem Konsolengeschäft zurückziehen und sich künftig allein auf die Entwicklung von Software konzentrieren. Sega hatte mit Dreamcast Ende 1998 als erstes Unternehmen eine der schnellen 128-Bit-Konsolen auf den Markt gebracht, konnte diesen Zeitvorsprung gegenüber den Konkurrenten Sony und Nintendo aber nicht in deutlich höhere Einnahmen ummünzen. Das Unternehmen erwartet wegen der Schwierigkeiten im Konsolengeschäft im laufenden Geschäftsjahr einen Verlust von 23,6 Mrd. Yen (220 Mill. Euro/3,02 Mrd. S).
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