amazon.com: Der Anfang vom Ende?

Amazon-Chef Jeff Bezos redet nicht mehr von rasanter Expansion. 1300 Mitarbeiter müssen gehen.
Als Reaktion auf steigende Verluste und eine sich abkühlende US-Konjunktur hat der Onlinehändler Amazon.com den Abbau von 15 Prozent der Beschäftigten angekündigt. Wie das Unternehmen am Dienstag in einer Erklärung mitteilte, soll ein Verteilzentrum im US-Staat Georgia geschlossen werden, ein weiteres in Seattle wird nur noch saisonal arbeiten.
Dabei hatte das Internetunternehmen aus Seattle für das vierte Quartal etwas geringere Verluste ausgewiesen, als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz stieg sogar um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 972 Millionen Dollar. Dies wurde von der Firma auf ein gutes Weihnachtsgeschäft trotz des sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums zurückgeführt.
Trotz dieser positiven Entwicklung kletterte aber auch der Nettoverlust um 69 Prozent auf 545 Millionen Dollar. Für das gesamte Jahr 2000 berichtete Amazon.com einen Nettoverlust von 1,41 Milliarden Dollar, was 4,02 Dollar pro Aktie entspricht. 1999 waren es noch 720 Millionen Dollar gewesen, das waren damals 2,20 Dollar pro Aktie. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr von 1,64 auf 2,76 Milliarden Dollar.
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