190 Fahrzeuge sind in Österreich betroffen

BMW ruft wegen einer möglichen Unfallgefahr Fahrzeuge vom Typ X5 in die Werkstätten: Insgesamt müssten weltweit 22.000 Autos überprüft werden, teilte die BMW AG am Dienstag in München mit.
Ein erheblicher Teil davon sei aber noch nicht an die Kunden ausgeliefert. In Östereich sind laut BMW Group Austria rund 190 Fahrzeuge betroffen.
Bei einzelnen Fahrzeugen sei möglicherweise eine Verschraubung an der Lenksäule nicht korrekt ausgeführt worden, hieß es. Es könne nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich die Verbindung zwischen der Lenksäule und dem Lenkgetriebe unvermittelt löst.
Dies könne "zum vollständigen Verlust der Lenkbarkeit des Fahrzeugs und je nach Verkehrssituation auch zu einem Unfall führen". Die möglicherweise betroffenen Fahrzeuge seien im dritten Quartal 2000 produziert worden, sagte der Sprecher in der BMW-Zentrale. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fehler vorliege, sei aber sehr gering.
Seit der Markteinführung sind weltweit rund 45.000 X5 - davon etwa 300 in Österreich - ausgeliefert worden.
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