Dienstag, 30. Jänner 2001

Chello erhöht Pauschale angeblich um 10 Prozent

Der Breitband-Internetprovider Chello, ein Unternehmen der UPC-Telekabel, wird seine Gebühren entgegen anders lautenden ursprünglichen Erklärungen nun offenbar doch für alle User ab 1. März 2001 um mehr als zehn Prozent erhöhen:

Die Preise für die normale Monatspauschale sollen demnach von bisher 590 auf 675 S (49,1 Euro) angehoben werden, jene für Studenten werden voraussichtlich von 390 auf 444 S steigen. Dies erfuhr die APA am Dienstag aus informierten Kreisen. Für morgen, Mittwoch hat das Unternehmen die offizielle Information über seine Tariferhöhung angekündigt.

Die Preiserhöhung betrifft die Regionen Wien, Wiener Neustadt, Graz und Klagenfurt. Innsbruck, wo chello lediglich über einen Partner aktiv ist, der nicht dem UPC-Konzern angehört, ist von der Preiserhöhung nicht betroffen. Kunden mit Verträgen, die jünger als zwölf Monate alt sind und in denen sich chello ohnedies zu fixen Tarifen über ein Jahr hinweg verpflichtet, sind von dieser Preiserhöhung ausgenommen. Großteils betrifft dies Kombinations-Verträge mit Telefonangeboten (Priority, Take Two) bzw. Kabel-TV, die dem Vernehmen nach generell von der Tariferhöhung ausgenommen sind.

Keine Auskunft von chell0
Chello-Sprecher Gustav Soucek wollte diese Zahlen gegenüber der APA am Dienstag weder bestätigen noch dementieren. Man wolle zuerst die Kunden informieren.

Der Konzern hatte noch Anfang Jänner versichert, es werde "keine generelle Preiserhöhung für Chello-Kunden" geben, die neuen Tarife würden nur "Power-User" treffen.

30.1.2001 16:33