Streicher-Nachfolge ohne Vorstandsvorsitz ausgeschrieben

FORMAT: Revolution in der staatlichen ÖIAG
Die Staatsholding ÖIAG schreibt nach dem vorzeitigen Abgang ihres Generaldirektors Rudolf Streicher (per 31. Jänner 2001) nicht explizit die Position eines neuen ÖIAG-Vorstandsvorsitzenden aus, sondern lediglich ein "Vorstandsmandat".
Die Ausschreibung werde in den nächsten Tagen veröffentlicht, teilte die ÖIAG am Montagnachmittag nach der Sondersitzung des Aufsichtsgremiums mit.
Die Ausschreibungsfrist läuft kraft Gesetz vier Wochen. In der Folge wird (kann) der Aufsichtsrat einen Vorstandssprecher bestimmen, heißt es. Streicher, dessen Vorstandsvertrag einvernehmlich vorzeitig aufgelöst wurde, wird der ÖIAG in verschiedenen Aufsichtsratsfunktionen weiter zur Verfügung stehen, heißt es weiter.
Das zweite Vorstandsmandat in der ÖIAG hält weiter Johannes Ditz, der unter Streicher stellvertretender Vorstandsvorsitzender war.
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