Schweizerin unterlag in Tokio in drei Sätzen

Nach ihrer glatten Zweisatz-Niederlage in Melbourne gegen Jennifer Capriati verlor Martina Hingis auch das Finale des mit 1,2 Mio. Dollar dotierten Hallen-Tennis-Turniers von Tokio.
Die Schweizer Favoritin musste sich am Sonntag Lindsay Davenport aus den USA 7:6(7/4),4:6,2:6 geschlagen geben. Die Siegerin kassierte für ihren 13. Sieg im 24. Duell mit Hingis 175.000 Dollar, die Weltranlisten-Erste durfte sich mit 94.000 Dollar trösten.
Hingis muss somit auf ihren 37. Turnier-Erfolg weiter warten. Sie hätte als erste Spielerin überhaupt in Tokio zum dritten Mal in Serie gewinnen können, nachdem sie schon 1997 sowie 1999 und 2000 in der japanischen Hauptstadt triumphiert hat. Ihre einzigen Niederlagen in Tokio bezog die Schweizerin 1998 und heuer - jedes Mal scheiterte sie im Finale an Davenport, der Olympiasiegerin von 1996 in Atlanta.
Das vorentscheidende Break gelang Davenport diesmal im vierten Game des dritten Satzes zum 3:1. Im darauf folgenden Spiel erreichte die Schweizerin bei Service ihrer Gegner noch einmal Deuce, bevor Davenport den Sack zumachte. "Es war ein sehr hartes Match, es war zwischen uns heute nicht so viel Unterschied", meinte die Siegerin.
Hingis hatte im ersten Satz gut serviert, diesen im Tiebreak auch 7:4 gewonnen, aber ihr Aufschlag ließ speziell im dritten Set nach. "Du musst gegen Lindsay aber konstant aufschlagen, denn zum Schluss spielte sie ihren mental starken Druck aus", sagte die Schweizerin, die heuer in Sydney Davenport im Finale in drei Sätzen besiegt hatte.
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