Freitag, 2. Februar 2001

Soll "irrtümlich" Diuretica eingenommen haben

Der russische Skispringer Dmitrij Wassiljew steht unter Dopingverdacht und fehlt deswegen bei den Weltcup-Springen in Willingen.

Der Zehnte der Weltcup-Gesamtwertung soll nach seinem dritten Platz beim Weltcup-Springen am 4. Jänner in Innsbruck, der dritten Station der traditionellen Vierschanzentournee, der Einnahme von Diuretica (verbotene Harn treibende Mittel) überführt worden sein.

Wladimir Slawskij, der Präsident des Russischen Skiverbandes, bestätigte am Montag, dass er über das positive Ergebnis der A-Probe informiert worden sei. Gleichzeitig kündigte er aber auch einen Protest gegen den Beschluss des Internationalen Skiverbandes (FIS) an. Slawskij betrachtet die ganze Situation nämlich als Missverständnis, weil Doping im Skispringen vollkommen sinnlos sei.

Wassiljew habe laut Slawskij einfach Arzneien verwechselt und somit eher eine Dummheit, als einen Vorstoß gegen das FIS-Reglement begangen. Diuretica-Mittel dienen sowohl der schnellen Gewichtsreduzierung als auch der Verschleierung von Anabolika.

2.2.2001 21:18