Sonntag, 4. Februar 2001

Schmid, Kartnig: Comeback in Graz?

Kaum hat Michael Schmid sein Amt als Infrastrukturminister hingeschmissen, gibt es erste Gerüchte um ein Politcomeback des ehemaligen FPÖ-Mitglieds.

Der gelernte Architekt soll einer der Spitzenkandidaten der steirischen Liste Pro Graz werden. Die parteiübergreifende Truppe will bei der im Jahr 2003 anstehenden Gemeinderatswahl um das Amt des Bürgermeisters mitrittern.

Als zweiter Prominenter bei Pro Graz wird der Präsident des SK Sturm Graz, Hannes Kartnig, genannt. Die Chance auf Erfolg beim Wähler wird von Kennern der steirischen Szene als äußerst gut beurteilt. Die Grazer Stadtparteien von SPÖ, ÖVP und FPÖ sorgen seit Jahren mit internen Streitereien und wenig charismatischen Persönlichkeiten für ein Absinken des politischen Interesses. Zuletzt betrug der Nichtwähleranteil vierzig Prozent, die Kommunisten ergatterten vier Mandate im Stadtparlament. Ex-Minister Schmid zu FORMAT: „In Graz muß ein Umbruch passieren. Wenn interessante Leute antreten, wäre das eine Chance.“

4.2.2001 14:02