Dt. Abgeordnete hatte Haarband in verbotenen Farben

Damit hat die deutsche Grünen-Abgeordnete Angelika Beer sicher nicht gerechnet. Bei einem Besuch in der türkischen Hauptstadt Ankara löste ihr Haarband Empörung aus. Grund: Es war in den Farben der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gehalten.
Nachdem Beer sich geweigert hatte, das Haarband in den Farben Rot, Grün und Gelb abzunehmen, sei sogar eine Sitzung des Verteidigungsausschusses abgebrochen worden.
Die Bundestagsabgeordnete Beer sagte, bei dem Band handele es sich um ein Geschenk eines engen Freundes, der im Nordirak ums Leben gekommen sei. Es sei ihr demokratisches Recht, dieses Haarband zu tragen und sie wolle damit keine Werbung für die PKK machen.
Der Vorsitzende des Ausschusses, Hasan Gülay, zeigte sich empört: "Die Empfindlichkeiten des türkischen Volkes sind wichtiger als dieses demokratische Recht von Frau Beer."
