Montag, 29. Jänner 2001

Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Auf einer internationalen Holocaust-Konferenz in Stockholm wollen von Montag an etwa 400 Teilnehmer aus über 50 Staaten über Wege zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beraten.

An dem zweitägigen Treffen auf Einladung des schwedischen Ministerpräsidenten Göran Persson wollen unter anderen Vertreter fast aller europäischen Staaten sowie Israels, der USA und Russlands teilnehmen. Österreich ist durch Nationalratspräsident Heinz Fischer (S) vertreten. Außerdem nimmt Europarats-generalsekretär Walter Schwimmer an der Konferenz teil.

Zum Gedenken an die Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz vor 56 Jahren soll in einer Gedenkveranstaltung im Stockholmer Parlament der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden. Vor einem Jahr hatten sich 46 Teilnehmerstaaten auf der Stockholmer Holocaust-Konferenz zur Öffnung ihrer Archive aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs verpflichtet.

29.1.2001 08:06