AIDS-Impfstoff soll gefunden werden

Microsoft-Gründer Bill Gates hat angekündigt, 100 Millionen Dollar (1,49 Mrd. S) für den Kampf gegen Aids zu spenden: Beim Wirtschaftsforum im Schweizer Davos teilte die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung mit, die Summe soll der Internationalen Aids Impf-Initiative (IAVI) zugute kommen.
Mit dem Geld sollten Impfstoffe gegen die Immunschwächekrankheit entwickelt werden. Die IAVI benötigt für ihre Arbeit bis zum Jahre 2007 etwa 550 Millionen Dollar. IAVI-Chef Seth Berkley sagte in Davos, ein in aller Welt zugängliches Impfmittel sei die größte Hoffnung, die Krankheit einzudämmen. Jüngste Forschungen hätten ergeben, dass ein Impfstoff mit wenigstens begrenzter Wirkung im kommenden Jahrzehnt gefunden wird.
Die IAVI setzt sich dafür ein, dass ein Impfstoff gegen Aids vor allem in Entwicklungsländern zu geringen Preisen erhältlich ist. Dort, besonders in Kenia, ist die Immunschwächekrankheit weit verbreitet. Die Gates-Stiftung ist die weltweit größte ihrer Art. Von einem Grundkapital von umgerechnet etwa 331 Milliarden Schilling (24,0 Mrd. Euro) werden jedes Jahr etwa eine Milliarde Mark an Gesundheitsprojekte vergeben.

